es bleibt in der familie

27. Februar 2026 - Lesezeit: 2 Minuten

stadtratswahlen sind immer auch ein zeichen, wie sehr parteien in der stadt verankert sind und aus welchem kandidatenpool sie schöpfen können.

in unserer lieben stadt mit 130.000 einwohnern zeigt sich nicht nur bei kleinparteien, dass familienmitglieder mit ran müssen, um manche stadtratsliste für die wahl zu füllen.

◉ bei der fdp kennt man sich: drei von nur 23 bewerbern laufen mit dem gleichen nachnamen durchs leben.

◉ grüne, freie wähler und csu haben genügend auswahl, um die liste mit 50 unterschiedlichen menschen zu befüllen. bei den grünen kommen 2 familiennamen jeweils zweimal vor, bei der csu gleich 4 namen je zweimal und bei den freien wählern sogar drei namen zweimal und ein name dreimal!

◉ linke und spd liefern diesmal die reinsten listen: 50 plätze für 50 unterschiedliche nachnamen.

◉ die afd hat auch keine namen doppelt, schafft es aber gerade mal 17 kandidaten aufzustellen. minusrekord. dafür enden viele nachnamen hier auf -ow oder -ov oder die vornamen sind sergej oder zoltán.

◉ aber den vogel schießt die tierschutzpartei ab! sie bringt es nur auf 22 von 50 möglichen kandidaten. und von diesen 22 auf der liste haben gleich fünf den gleichen nachnamen.

dann schaumermal, wer alles am 8. märz in den stadtrat gewählt wird.

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