ich bin mit computern aufgewachsen als das räumliche prinzip für die benutzer-oberfläche der letzte schrei war. also die analogie der computer-oberfläche zu einem schreibtisch, auf dem ich dokumente und ordner ablegen kann, dateien in den papierkorb entsorgen und geöffnete dateien, die in fenster angezeigt werden, beliebig verschieben kann.
diese schreibtisch-analogie hat die damals üblichen schwarzen terminal- oder dos-fenster abgelöst.
dank xerox und gem und mac arbeite ich heute immer noch so. ein monitor, darauf geöffnete fenster, die sich überlappen und immer ist ein teil des schreibtischs sichtbar, auf dem ich schnell sachen ablegen kann.

die jungen kollegen arbeiten anders.
sie sind mit handys groß geworden.
zum einen arbeiten sie am rechner immer im vollbild-modus. ein programm nimmt sich den ganzen sichtbaren bereich eines monitors. wie beim handy. und da die kollegen (natürlich) mit mehreren programmen zeitgleich arbeiten müssen, brauchen sie mindestens 2 bis 3 monitore. oder 3 monitore und noch das aufgeklappte laptop-display dazu.
und zum anderen leben sie alle auf der dunklen seite der macht. ihre monitore bilden eine schwarze wand, da sie den dark mode eingeschaltet haben. wo ich die helle leuchtkraft des monitors schätze, bevorzugen sie dunkle hintergrundbilder und dunkle hintergründe für ihre programme. browser, office-programme, mail, alles in tiefstes schwarz getaucht.
das soll ganz arg augenschonend sein. ganz besonders nachts, wenn sonst der helle modus die vampir-it-ler auslöschen würde.
die biologie wird ihnen über kurz oder lang rechtgeben. war schon immer so 😃
Admin 